Taiwans Präsident besucht letzten afrikanischen Verbündeten Eswatini

Der Präsident von Taiwan wird in den kommenden Tagen Eswatini besuchen, den letzten verbliebenen diplomatischen Verbündeten des Inselstaates in Afrika. Die Reise findet vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks der Volksrepublik China statt, der darauf abzielt, Taiwans internationalen Handlungsspielraum einzuschränken.

Eswatini, ein kleines Königreich im südlichen Afrika, gehört zu den nur noch zwölf Ländern weltweit, die Taiwan offiziell anerkennen. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und drängt Staaten konsequent dazu, ihre Beziehungen zu Taipei zu kappen. Der Besuch soll die langjährige Partnerschaft zwischen Taiwan und Eswatini bekräftigen, die seit 1968 besteht.

Experten sehen in der Reise einen wichtigen symbolischen Akt, um Taiwans Präsenz auf der internationalen Bühne zu demonstrieren. Gleichzeitig zeigt der begrenzte Kreis verbliebener Partner die wachsende Isolation des demokratisch regierten Inselstaates unter Chinas diplomatischem Druck.

Quellen: Channel News Asia