Äthiopien weist Sudanische Vorwürfe zurück und fordert Frieden

Die äthiopische Regierung hat am Dienstag, den 6. Mai 2026, entschieden auf die Vorwürfe reagiert, die während einer gemeinsamen Pressekonferenz von Vertretern der sudanesischen Streitkräfte und des Außenministeriums erhoben wurden. Äthiopien bezeichnete die Anschuldigungen als „grundlos“ und forderte stattdessen einen friedlichen Dialog zwischen den beiden Ländern.

In der aktuellen politischen Lage, die durch anhaltende Spannungen zwischen Äthiopien und Sudan geprägt ist, ist die Forderung nach einem zivilen Dialog besonders wichtig. Der sudanesische Außenminister hatte zuvor Äthiopien beschuldigt, sich in interne Angelegenheiten Sudans einzumischen, was von der äthiopischen Regierung entschieden zurückgewiesen wurde.

Die äthiopische Regierung betont, dass der Frieden in der Region nur durch Dialog und Zusammenarbeit erreicht werden kann. Diese Haltung wurde auch von der internationalen Gemeinschaft unterstützt, die zu einem deeskalierenden Ansatz aufruft.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich in den letzten Monaten aufgrund von Streitigkeiten über Grenzfragen und Wasserressourcen verschlechtert. Äthiopien hat in der Vergangenheit betont, dass es bestrebt ist, eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel ist und die Stabilität in der Region fördert.

Quellen: AllAfrica, Africanews