Bulgarien beendet staatlich finanzierte Sicherheitsmaßnahmen für Ex-Premier und oligarchen

Die Sicherheitsbehörde Bulgariens hat die finanzielle Unterstützung für die Sicherheitsmaßnahmen von Bojko Borissow und Deljan Peevski, beiden prominenten politischen Figuren, eingestellt. Diese Entscheidung kommt inmitten von anhaltenden Diskussionen über die Angemessenheit der Bereitstellung von staatlich finanzierten Sicherheitsdiensten für Ex-Politiker und oligarchen.

Bojko Borissow, der von 2009 bis 2021 Ministerpräsident war, sowie Deljan Peevski, ein oligarch, der auf internationalen Sanktionslisten steht, haben in der Vergangenheit von umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen profitiert. Kritiker argumentieren, dass solche Maßnahmen für Personen, die nicht mehr im Amt sind oder unter Sanktionen stehen, nicht gerechtfertigt sind.

Die Entscheidung der Sicherheitsbehörde könnte als Teil eines größeren Trends gesehen werden, in dem die bulgarische Regierung versucht, die öffentliche Wahrnehmung von Korruption und Missbrauch von Ressourcen zu verbessern. Es bleibt abzuwarten, wie diese Maßnahmen von der Bevölkerung und den politischen Akteuren angenommen werden.

Quellen: Balkan Insight