Der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis hat in den letzten Tagen Äußerungen über die russische Enklave Kaliningrad gemacht, die vom Kreml als unverantwortlich bezeichnet wurden. Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, warf der litauischen Regierung vor, eine manische antirussische Haltung einzunehmen und die Spannungen in der Region unnötig zu verschärfen.
Die russische Reaktion folgt auf eine Reihe von Konflikten und diplomatischen Spannungen zwischen Litauen und Russland, die sich in den letzten Monaten intensiviert haben. Der Kreml hat die litauischen Äußerungen als „Wahnsinn“ abgetan und betont, dass solche Kommentare die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten könnten.
Litauen, als ein Land an der NATO-Ostflanke, hat sich in den letzten Jahren zunehmend gegen die aggressive Außenpolitik Russlands positioniert. Diese jüngsten Vorfälle sind Teil eines größeren Musters, in dem die baltischen Staaten ihre Sicherheitsinteressen in einem sich verändernden geopolitischen Klima schützen wollen.
Quellen: Welt Online, FAZ Online