Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, wurde in Litauen ein Drohnenalarm ausgerufen, nachdem ein unidentifiziertes Flugobjekt den litauischen Luftraum verletzt hatte. Die Situation führte dazu, dass die Präsidentin und der Ministerpräsident des Landes in unterirdische Bunker gebracht wurden, während die Bevölkerung der Hauptstadt Vilnius aufgefordert wurde, sich in Sicherheit zu bringen.
Die betroffenen Sicherheitsmaßnahmen umfassten die vorübergehende Aussetzung des Luft- und Bahnverkehrs in der Region. Berichten zufolge wurde der Alarm aufgrund eines verdächtigen Drohnenflugs in der Nähe der Grenze zu Belarus ausgelöst. Die NATO und die EU haben ihre Besorgnis über die Entwicklungen in der Region geäußert und betont, dass solche Vorfälle inakzeptabel seien.
Die litauischen Behörden haben die Bevölkerung zusätzlich informiert, sich in geschützte Bereiche zu begeben, während die Sicherheitskräfte die Lage überwachen. Es bleibt unklar, welche Absichten hinter dem Drohnenflug standen, jedoch ist der Vorfall Teil einer Reihe von Sicherheitsbedenken in den baltischen Staaten, die durch die geopolitischen Spannungen mit Russland verstärkt werden.
Quellen: France 24, FAZ Online, Welt Online, The Guardian