Die israelische Regierung hat am Donnerstag rund 420 Aktivisten, die versucht hatten, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, freigelassen und abgeschoben. Die Aktivisten, die in den letzten Tagen festgenommen worden waren, wurden auf Flügen nach Istanbul gebracht. Diese Entscheidung kam nach internationalem Druck, der durch die Berichterstattung über die Bedingungen, unter denen die Aktivisten in Israel festgehalten wurden, verstärkt wurde.
Einige Länder, darunter auch europäische Staaten, hatten die israelischen Botschafter einbestellt, um ihre Besorgnis über die Behandlung der Aktivisten zu äußern. Die Vorfälle haben eine erneute Debatte über die israelische Blockade des Gazastreifens und die damit verbundenen Menschenrechtsfragen ausgelöst.
Die Aktivisten waren Teil einer Flottille, die versuchte, Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Ihre Festnahme und spätere Deportation hat die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern gelenkt.
Quellen: France 24, Middle East Monitor