Der palästinensische Gesundheitsminister Majid Abu Ramadan hat auf der 79. Sitzung der Weltgesundheitsversammlung in Genf eindringlich gewarnt, dass das Gesundheitssystem in Palästina kurz vor dem Kollaps steht. In seiner Rede betonte er die verheerenden Zustände im Gesundheitssektor, die durch anhaltende Konflikte, Blockaden und unzureichende medizinische Versorgung verursacht werden.
Abu Ramadan wies darauf hin, dass zahlreiche medizinische Einrichtungen im Gazastreifen und im Westjordanland unter extremen Bedingungen arbeiten müssen. Materialien und Medikamente sind knapp, was zu einer dramatischen Verschlechterung der Gesundheitsversorgung führt. „Die internationale Gemeinschaft muss dringend Maßnahmen ergreifen, um diese humanitäre Krise zu bekämpfen und die notwendige Unterstützung zu leisten“, forderte er.
Die Situation in den palästinensischen Gebieten ist besorgniserregend, da viele Menschen nicht die medizinische Versorgung erhalten, die sie benötigen. Die anhaltenden Konflikte und die Blockade haben dazu geführt, dass viele Patienten, insbesondere in Gaza, lebenswichtige Behandlungen nicht in Anspruch nehmen können.
Abu Ramadan appellierte an die Teilnehmer der Weltgesundheitsversammlung, die Situation in Palästina nicht zu ignorieren und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu ergreifen. „Jede Unterstützung, die wir erhalten können, ist entscheidend, um das Leben der Menschen hier zu retten“, sagte er abschließend.
Quellen: Middle East Eye