In einer aktuellen Stellungnahme hat der französische Präsident Emmanuel Macron die von Deutschland und anderen EU-Staaten vorgeschlagenen Pläne für Abschiebezentren in Drittstaaten abgelehnt. Macron betonte, dass er sich nicht sicher sei, ob diese Strategie im Einklang mit den Werten und Prinzipien Europas stehe.
Er äußerte Bedenken darüber, dass solche Einrichtungen nicht nur die humanitären Standards untergraben könnten, sondern auch das Vertrauen in die europäische Zusammenarbeit gefährden würden. Macron forderte stattdessen eine gemeinsame europäische Strategie, die die Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen in einem würdigen Rahmen gewährleistet.
Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Diskussion über die Migration innerhalb der EU intensiver wird. Frankreich hat sich in der Vergangenheit für eine solidarische Verteilung von Flüchtlingen ausgesprochen und sieht in den EU-Plänen eine potenzielle Gefahr für den Zusammenhalt der Union.
Quellen: ZEIT Online