Serbien und Ukraine planen Freihandelsabkommen

Serbien und die Ukraine streben eine Vertiefung ihrer Handelsbeziehungen an, um ein Freihandelsabkommen bis zum Jahresende zu realisieren. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat betont, dass dieses Abkommen nicht nur die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Ländern stärken, sondern auch die europäische Integration Serbiens beschleunigen könnte.

Diese Initiative kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die geopolitischen Spannungen in der Region zunehmen und die Ukraine weiterhin von den Auswirkungen des russischen Angriffs betroffen ist. Der serbische Präsident Vučić hat sich in Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj für eine engere Zusammenarbeit ausgesprochen und signalisiert damit eine mögliche Neuausrichtung der serbischen Außenpolitik.

Zu den Gesprächen, die in Belgrad stattfanden, gehören auch wirtschaftliche Anreize und die Möglichkeit, gegenseitige Handelsbarrieren abzubauen. Während Selenskyj in Serbien eintraf, um die Unterstützung für die Ukraine zu festigen, ist Vučić bestrebt, seine Beziehung zu Brüssel zu verbessern, während er gleichzeitig Serbiens historisch gewachsene Verbindungen zu Moskau berücksichtigt.

Quellen: ZEIT Online, Euronews, France 24