In Teheran ist die Stimmung unter den Bürgern angespannt. Während die Verhandlungen zwischen den USA und Iran fortschreiten, wächst die Enttäuschung über die mangelnde Veränderung. Anti-Regierungsaktivisten hatten ursprünglich gehofft, dass der Krieg und die internationalen Gespräche zu einem Wandel führen würden. Doch die iranische Führung zeigt sich unerwartet einig und stark.
Die Bürger, die von den Gesprächen Veränderung und Fortschritt erhofft hatten, fühlen sich zunehmend frustriert. Die Wahrnehmung, dass die Verhandlungen wenig Einfluss auf die Realität im Land haben, verstärkt das Gefühl der Ohnmacht und Enttäuschung.
Mit der Vorstellung, dass die iranische Regierung in den Verhandlungen die Oberhand hat, sehen viele Iraner keine Aussicht auf eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Die Unzufriedenheit könnte sich in Zukunft auch auf die gesellschaftlichen Bewegungen im Iran auswirken und zu einer verstärkten Opposition führen.
Quellen: France 24