Neun Personen müssen sich in der Tschechischen Republik wegen Menschenhandels verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Mitarbeitern eines Pornostudios vor, junge Frauen mit falschen Versprechungen für Modeljobs angeworben zu haben, um sie anschließend zur Teilnahme an Pornofilmen zu zwingen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass Hunderte von Frauen von diesen Machenschaften betroffen sein könnten. Die Anzeigen für Modeljobs verdeckten den tatsächlichen Zweck der Rekrutierung, was die Schwere der Vorwürfe unterstreicht.
Der Prozess hat bereits begonnen und zieht großes öffentliches Interesse auf sich, da er nicht nur die Praktiken in der Pornobranche thematisiert, sondern auch die weitreichenden Probleme des Menschenhandels aufzeigt, die in vielen Ländern, einschließlich Tschechiens, bestehen.
Quellen: Euronews, RTE News