Mehr als eine Million undokumentierte Migranten in Spanien haben sich um einen rechtlichen Status beworben, nachdem die Regierung im April ein umfassendes Legalisierungsprogramm eingeführt hat. Dieses Programm ermöglicht es den Antragstellern, eine einjährige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu erhalten. Die Frist für die Anträge endet am Dienstag.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat betont, dass Migranten zur Stützung der Wirtschaft, des Sozialstaats und der Renten in Zeiten einer alternden Bevölkerung und der Abwanderung aus ländlichen Regionen notwendig sind. Der Ansturm auf das Programm übertraf die Erwartungen der Regierung, die ursprünglich mit 500.000 Anträgen gerechnet hatte.
Die meisten Antragsteller sind laut Berichten mit einem Touristenvisum nach Spanien gekommen und haben beschlossen, zu bleiben, um zu arbeiten. Diese Legalisierung könnte für viele eine bedeutende Verbesserung ihrer Lebensumstände in Spanien darstellen.
Quellen: The Guardian, FAZ Online, Euronews