Libanesischer Präsident bekräftigt unerschütterliche Territorialansprüche

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat am Donnerstag klargestellt, dass er unter keinen Umständen bereit ist, auch nur „einen Zoll“ des libanesischen Territoriums an Israel abzutreten. Aoun verteidigte die laufenden Verhandlungen mit Israel und wies Vorwürfe zurück, diese könnten als Verrat angesehen werden. Laut der Präsidentschaft sei die Wahrung der nationalen Souveränität von größter Bedeutung.

In seinen Äußerungen wies Aoun darauf hin, dass die Gespräche nicht nur eine politische Notwendigkeit seien, sondern auch den Frieden in der Region fördern könnten. „Wir sind bereit, diplomatische Lösungen zu suchen, aber niemals auf Kosten unseres Landes“, so Aoun weiter.

Die Situation ist angespannt, da Israels Verteidigungsminister Israel Katz am Mittwoch erklärte, dass Israel nicht vorhat, in den Verhandlungen nachzugeben. Diese Äußerungen haben zu einer Erhöhung der Spannungen zwischen den beiden Ländern geführt, die in der Vergangenheit häufig durch Konflikte geprägt waren.

Quellen: Middle East Eye, Times of Israel