In einem dramatischen und nervenaufreibenden Spiel hat die Schweiz am Dienstagabend Kolumbien im Elfmeterschießen mit 4:3 besiegt und sich somit das letzte Ticket für das Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Nach 120 Minuten ohne Tore blieb die Entscheidung nur im Elfmeter-Duell, wo Torhüter Gregor Kobel entscheidend zur Rettung der Eidgenossen beitrug.
Die Partie, die in Vancouver ausgetragen wurde, endete in einem 0:0-Unentschieden, nachdem beide Mannschaften in der regulären Spielzeit und der Verlängerung zahlreiche Chancen ausgelassen hatten. Der Druck auf die Spieler war enorm, und die Nerven lagen blank, als es ins Elfmeterschießen ging.
Der Ex-Bundesliga-Spieler Rubén Vargas, der erst in der Nachspielzeit eingewechselt wurde, verwandelte den entscheidenden Elfmeter, was die Schweizer Spieler und Fans in Ekstase versetzte. Dies war der erste Einzug der Schweiz ins Viertelfinale seit 1954, was den Erfolg noch bemerkenswerter macht.
Jetzt steht die Schweiz vor einer großen Herausforderung, denn im Viertelfinale wartet der amtierende Weltmeister Argentinien, der sich zuvor in einem spannenden Spiel gegen Ägypten durchsetzen konnte. Die Eidgenossen sind optimistisch, können sie doch auf eine starke Leistung gegen Kolumbien zurückblicken.
Quellen: Welt Online, Spiegel Online