Am Montagvormittag wurde ein Mitarbeiter eines Forschungslabors am Universitätsklinikum Halle (Saale) leblos auf einer Klinikstation aufgefunden. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen Mann mittleren Alters, der in einem nicht öffentlich zugänglichen Bereich des medizinischen Forschungszentrums entdeckt wurde. Auf der Station wurde eine Blutlache gefunden, deren Herkunft zunächst unklar war.
Die Ermittlungen der Halle-Neustädter Polizei laufen auf Hochtouren. Wie eine Sprecherin bestätigte, gebe es bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid. Auch eine mögliche Rolle von Dritten oder kriminelle Handlungen werden nicht angenommen. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest; eine Obduktion wurde angeordnet.
Das Klinikum zeigte sich betroffen und betonte, alle beteiligten Mitarbeiter würden psychologisch betreut. Der betroffene Bereich wurde vorübergehend abgesperrt, um Spuren zu sichern. Die Routinearbeit im Forschungslabor laufe jedoch weitgehend normal weiter. Weitere Informationen sollen nach Abschluss der Untersuchungen veröffentlicht werden.
Quellen: MDR – Nachrichten