Tanger startet erstes internationales Fotofestival „Photo Tangier“

Die nordmarokkanische Hafenstadt Tanger hat die erste Ausgabe des Internationalen Fotofestivals „Photo Tangier“ eröffnet. Das Festival, das vom 17. Juni bis zum 31. August dauert, trägt in diesem Jahr das Motto „Der Ruf des offenen Meeres“ und widmet sich fotografischen Darstellungen von Migration, Grenzüberschreitungen und maritimen Identitäten. Tanger, historisch ein kultureller Schmelztiegel zwischen Europa und Afrika, wird während des Festivals zu einem offenen Kreativraum.

Die Ausstellungen finden in einer Vielzahl von Orten statt – von privaten Galerien und Museen bis hin zu öffentlichen Plätzen und historischen Gebäuden. Künstler aus ganz Nordafrika und Europa zeigen Arbeiten, die die verbindende und gleichzeitig trennende Rolle des Mittelmeers reflektieren. Mit seiner geografischen Lage als Tor zwischen Kontinenten bietet Tanger eine symbolträchtige Kulisse für ein Festival, das kulturelle Dialoge fördern will.

Organisatoren betonen, dass „Photo Tangier“ nicht nur die lokale Kunstszene stärken, sondern auch international sichtbar werden soll. Die Veranstaltung könnte zukünftig zu einem festen Termin im kulturellen Kalender des Maghreb werden und Tanger als kulturellen Hub neu positionieren. Die Kombination aus historischem Ambiente und zeitgenössischer Ausdrucksform lockt zunehmend Besucher und Medienaufmerksamkeit an.

Quellen: France 24 – Africa