Marokko, Spanien und Portugal werden gemeinsam Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 sein. Die Ankündigung durch die FIFA wurde als historischer Meilenstein gefeiert, insbesondere im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Turniers. Während die endgültige Zahl der Teilnehmer – 48 oder 64 Mannschaften – noch nicht endgültig bestätigt ist, unterstreicht die Entscheidung die wachsende Bedeutung Nordafrikas im internationalen Fußball.
Marokko bereitet sich damit auf seine zweite WM-Teilnahme als Gastgeber vor, nachdem das Land 1986 die erste WM in Afrika ausrichtete. Die Zusammenarbeit mit zwei europäischen Nachbarn unterstreicht die zunehmende Kontinentalverflechtung im Sport. Experten sehen in der Kooperation eine Chance, die wirtschaftlichen Vorteile einer größeren Turnierformate besser zu nutzen und gleichzeitig logistische Herausforderungen zu meistern.
Die FIFA bezeichnete die gemeinsame Bewerbung als „landmark celebration“ des WM-Jubiläums. Die Spiele in Marokko sollen modernisierte Stadien und Infrastruktur nutzen, die in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Die Organisation der WM 2030 könnte auch als Katalysator für weitere Investitionen in den Bereichen Tourismus, Verkehr und Digitalisierung im Land wirken.
Quellen: Al Jazeera English, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – North Africa