Die Mainzer Innenstadt verwandelt sich diese Woche in ein buntes Zentrum der Vielfalt: Der Christopher Street Day (CSD) hat unter dem Motto „Sommerschwüle“ begonnen und zieht zahlreiche Besucher aus ganz Rheinland-Pfalz an. Mit einer spektakulären Drag-Show auf dem Gutenbergplatz wurde das einwöchige Programm eröffnet, das auch eine Pride-Parade, Podiumsdiskussionen und kulturelle Aktionen umfasst.
Die Veranstaltung steht nicht nur im Zeichen der Feier, sondern auch der politischen Forderungen. Organisator*innen betonen, dass der CSD ein wichtiges Signal gegen Diskriminierung und für mehr Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community sei. „Wir feiern, weil wir da sind – aber wir demonstrieren, weil wir noch immer nicht gleichberechtigt sind“, so eine Sprecherin des Organisationsteams während der Eröffnungsrede.
Die Stadt Mainz unterstützt das Fest finanziell und logistisch. Bürgermeisterin Michaela Eichwald begrüßte die Teilnehmer*innen und nannte die „Sommerschwüle“ einen festen Bestandteil des kulturellen Kalenders. „Mainz ist bunt, Mainz ist offen – und das wollen wir auch zeigen“, betonte sie. Besonders die Parade, die vom Rheinufer durch die Altstadt bis zum Schloss plante, sorgte für Aufmerksamkeit und Begeisterung bei Zuschauern.
Die Polizei meldete bislang keine Zwischenfälle. Ein diskretes Sicherheitskonzept sorgt für den reibungslosen Ablauf. Die Veranstalter rechnen bis zum Ende der Woche mit mehr als 15.000 Besucher*innen. Die „Sommerschwüle“ wird auch in den sozialen Medien intensiv begleitet – Hashtag #Sommerschwuele zählt bereits Tausende von Beiträgen.
Quellen: FAZ Online