Christopher Pryde, der ehemalige Chefankläger von Fidschi, hat öffentlich erklärt, dass er Opfer einer rassistisch motivierten Verschwörung der Regierung geworden sei. Dies geschah, nachdem die Fidschianische Unabhängige Kommission gegen Korruption (FICAC) die Korruptionsvorwürfe gegen ihn zurückgezogen hatte. Pryde, ein neuseeländischer Anwalt, äußerte sich in einem Interview mit RNZ Pacific und beschrieb die Umstände seiner Entlassung als Teil eines orchestrierten Plans, ihn aus dem Amt zu drängen.
Er kritisierte die Regierung für ihre angeblichen rassistischen Motive und betonte, dass die Vorwürfe gegen ihn unbegründet waren. Pryde war über fünf Jahre hinweg in der Funktion des Chefanklägers tätig und hatte in dieser Zeit mehrere hochkarätige Fälle bearbeitet. Sein Fall hat das öffentliche Interesse geweckt und wirft Fragen zur Integrität der fidschianischen Justiz auf.
Die FICAC hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, und es bleibt abzuwarten, wie die Regierung auf die Beschuldigungen reagieren wird. Pryde hofft, dass die öffentlichen Diskussionen zu einer Überprüfung der internen Abläufe in der Justiz führen werden.
Quellen: Asia Pacific Report, ABC Australia