Nach Berichten von Menschenrechtsgruppen sind Hunderte von Asylsuchenden, die im Rahmen des sogenannten „One in, one out“-Programms aus Großbritannien nach Frankreich abgeschoben wurden, verschwunden. Unter den Vermissten befinden sich laut den Organisationen mindestens 41 Kinder, deren Alter umstritten ist.
Das Pilotprojekt, das als „bahnbrechend“ gefeiert wurde, hat sich als problematisch erwiesen, da viele der Betroffenen nicht mehr auffindbar sind. Die Organisationen fordern eine gründliche Untersuchung und mehr Transparenz von der britischen Regierung, um die Sicherheit der abgeschobenen Personen zu gewährleisten.
Die Situation wirft nicht nur Fragen zur Menschenrechtslage im Vereinigten Königreich auf, sondern auch zur Wirksamkeit der Asylpolitik insgesamt. Kritiker argumentieren, dass solche Rückführungspraktiken nicht nur inhuman sind, sondern auch das Vertrauen in das Asylsystem untergraben.
Die britische Regierung hat bisher nicht auf die Vorwürfe reagiert, die durch die Berichte der Menschenrechtsorganisationen immer lauter werden.
Quellen: The Guardian