Rückgang des Schiffsverkehrs im Roten Meer nach Houthi-Angriff auf Saudi-Arabien

Der Schiffsverkehr durch die Bab el-Mandeb-Straße hat einen signifikanten Rückgang erfahren, nachdem die Houthi-Rebellen aus Jemen am vergangenen Sonntag mehrere saudische Ölinstallationen entlang der Küste des Roten Meeres angegriffen haben. Laut Daten des Analyseunternehmens Kpler passierten an diesem Tag nur elf Frachtschiffe die strategisch wichtige Wasserstraße, was den niedrigsten Stand seit Monaten darstellt.

Die Angriffe auf die saudischen Einrichtungen haben nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Sicherheit der Schifffahrt in der Region, sondern auch auf die globalen Ölpreise und die Stabilität der internationalen Lieferketten. Der Bab el-Mandeb ist ein entscheidender Punkt für den Öltransport, da er den Zugang zum Roten Meer und damit zu den Hafenanlagen Saudi-Arabiens und des Sueskanals ermöglicht.

Die Reaktionen auf die Angriffe sind gemischt. Während die saudische Regierung ihre militärischen Maßnahmen gegen die Houthi-Rebellen verstärken könnte, stehen auch Fragen über die internationale Sicherheit und die Stabilität im Jemen im Raum. Experten warnen vor einem möglichen Anstieg der Spannungen in der Region, was zu weiteren Eskalationen führen könnte.

Quellen: Al-Monitor