Zwei sächsische Bibliotheken mit bundesweitem Kulturpreis ausgezeichnet

Die Bibliotheksszene in Sachsen steht im bundesweiten Rampenlicht: Sowohl die Städtischen Bibliotheken Dresden als auch die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek in Hoyerswerda wurden für ihre herausragende Arbeit mit renommierten Auszeichnungen geehrt. Die Dresdner Bibliotheken tragen seit 2025 den Titel ‚Bibliothek des Jahres‘ und werden für ihre vorbildliche Bildungsarbeit und digitale Angebote gewürdigt. Nun folgt eine weitere Auszeichnung für Hoyerswerda – die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek erhält den Preis ‚Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2026‘.

Die Jury lobte insbesondere das durchdachte Konzept in Hoyerswerda, das Leseförderung, Integration und generationsübergreifende Bildung miteinander verbindet. In Dresden hingegen wird die Bibliothek als vitaler Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs hervorgehoben. Ob Sprachcafés, digitale Medienwerkstätten oder Lesungen – die Angebote gehen weit über das klassische Bücherangebot hinaus.

Beide Bibliotheken sehen sich als offene Häuser für alle Bürger. ‚Wir wollen Barrieren abbauen, Neugier wecken und Wissen für alle zugänglich machen‘, betonte eine Sprecherin der Dresdner Bibliotheken. Auch in Hoyerswerda wird betont, dass Bibliotheken heute mehr denn je soziale Infrastruktur sind – besonders in strukturschwächeren Regionen. Die bundesweiten Auszeichnungen bestätigen die sächsische Bibliothekspolitik und zeigen, dass moderne Bibliotheken eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben spielen.

Quellen: MDR – Nachrichten