Löschflugzeug „Hexe 1“ aus Sachsen-Anhalt hilft Frankreich bei Waldbrandbekämpfung

Ein sachsen-anhaltinisches Löschflugzeug rückt in die internationale Katastrophenhilfe aus: „Hexe 1“, stationiert im Harz, wurde zur Bekämpfung verheerender Waldbrände in Südwestfrankreich nahe Bordeaux entsandt. Die Flug- und Technikcrew des Spezialflugzeugs soll vor Ort zusammen mit französischen Feuerwehrkräften Einsätze fliegen, um die ausgedehnten Brandherde gezielt zu bekämpfen.

Die Entscheidung zur Entsendung erfolgte im Rahmen eines EU-weiten Katastrophenhilfe-Mechanismus. Angesichts extremer Trockenheit und Hitzewellen in weiten Teilen Europas steigt die Gefahr von Großbränden kontinuierlich. „Hexe 1“ verfügt über eine speziell angepasste Tankausrüstung und kann bei niedrigen Flughöhen große Wassermengen präzise abwerfen – eine Fähigkeit, die besonders in bergigem oder schwer zugänglichem Gelände entscheidend ist.

Der Einsatz aus Sachsen-Anhalt unterstreicht die strategische Bedeutung des Harzstandorts für die Luftbewässerung in Deutschland. Die Einsatzkräfte vor Ort arbeiten eng mit europäischen Partnern zusammen, um Ressourcen effizient zu bündeln. Die Behörden in Sachsen-Anhalt betonen, dass die Entsendung keine Absicherung der heimischen Gefahrenlage beeinträchtige – weitere Fluggeräte stünden weiterhin im Inland bereit.

Quellen: MDR – Nachrichten