Ein spektakulärer grenzüberschreitender Autodiebstahl beschäftigt die Sicherheitsbehörden in Malawi und Sambia. Polizei und Justiz ermittelten einen gut organisierten internationalen Ring, der sechs Luxusfahrzeuge aus zwei Autovermietungen in Lilongwe entwendet hatte. Unter den gestohlenen Fahrzeugen befand sich auch ein Toyota Fortuner im Wert von 175 Millionen Malawische Kwatcha (ca. 175.000 US-Dollar), der schließlich in Sambia aufgefunden wurde.
Die Täter nutzten gefälschte Kennzeichen und gefälschte Identitätsdokumente, um die Fahrzeuge unbemerkt über die Grenze zu schaffen. Die Entdeckung des Rings begann mit der routinemäßigen Kontrolle des Toyota Fortuner durch sambische Zollbeamte, die auf Unstimmigkeiten bei den Papieren aufmerksam wurden. Die Ermittlungen führten zurück nach Malawi, wo die Verbindungen zu den beiden betroffenen Autovermietungsfirmen bestätigt wurden.
Die malawische Polizei warnt vor einer Zunahme organisierten grenzüberschreitenden Verbrechens und kündigte verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarländern an. Experten betonen, dass die Verwendung gefälschter Dokumente und Kennzeichen auf ein professionelles Vorgehen hindeutet, das über einfache Diebstähle hinausgeht. Die Rückgabe der Fahrzeuge und die Festnahme der Verdächtigen sind Gegenstand laufender polizeilicher Maßnahmen.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, Nyasa Times