Wissenschaftler der Universität Jena haben eine neue Studie zur sogenannten ‚Dunklen Triade‘ veröffentlicht – einem Begriff, der die psychologischen Merkmale Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie umfasst. Ziel der Forschung war es, besser zu verstehen, wie diese Persönlichkeitszüge das Verhalten in romantischen Beziehungen beeinflussen und ob sie zu toxischen Dynamiken führen können.
Die Studie zeigt, dass Menschen mit stark ausgeprägten Merkmalen der Dunklen Triade häufiger Konflikte in Partnerschaften verursachen. Sie neigen dazu, Kontrolle auszuüben, Empathie zu verweigern und emotional zu manipulieren. Besonders kritisch wird es, wenn mehrere dieser Züge gleichzeitig auftreten. Die Forscher betonen jedoch, dass nicht jeder Mensch mit einzelnen narzisstischen Zügen automatisch als toxisch einzustufen sei.
Die Ergebnisse sollen künftig in der Paarberatung und psychologischen Therapie genutzt werden, um frühzeitig problematische Muster zu erkennen. Die Jenaer Forschenden hoffen, mit ihrer Arbeit dazu beizutragen, gesündere Beziehungskonzepte zu fördern und Betroffenen Hilfestellung zu geben.
Quellen: MDR – Nachrichten