Am frühen Morgen des 6. August 2026 hat der Zoll am Flughafen Düsseldorf einen schweren Drogenschmuggel verhindert. Ein 68-jähriger Reisender wurde bei der Einreise aus Südamerika festgenommen, nachdem bei ihm insgesamt neun Kilogramm Kokain sichergestellt wurden. Die Fahnder entdeckten sechs Kilogramm der Droge in versteckten Fächern innerhalb von Schuhen und Reisetaschen. Besonders auffällig war jedoch die Tarnmethode für die restlichen drei Kilogramm: Das Kokain war in als Süßigkeiten getarnte Lutschbonbons eingekapselt.
Trotz der raffinierten Verkleidung ließen sich die Zollspürhunde „Jerry Lee“ und „Oleg“ nicht täuschen. Beide Hunde meldeten sofort verdächtige Geruchsspuren, woraufhin eine intensive Durchsuchung des Gepäcks erfolgte. Der Verdächtige, ein deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, wurde noch im Transitbereich festgenommen und an die zuständige Staatsanwaltschaft überstellt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.
Die Ermittlungen zur Herkunft und möglichen Hintermännern laufen. Der Flughafen Düsseldorf zählt zu den wichtigsten Drehkreuzen in Deutschland und ist immer wieder Ziel von internationalen Schmuggelversuchen. Die Zollbehörde betont, dass die ständige Weiterbildung der Spürhunde und die enge Zusammenarbeit mit europäischen Partnern entscheidend für solche Erfolge seien.
Quellen: Tagesspiegel