Die uruguayische Regierung hat beschlossen, ihr langjähriges Territorialsteuersystem zu beenden und eine Steuer auf ausländische passive Einkommen einzuführen. Ab sofort werden uruguayische Steueransässige mit 12 Prozent auf ihre im Ausland erzielten passiven Einkünfte besteuert.
Das neue Steuergesetz wurde eingeführt, um die finanziellen Ressourcen des Landes zu stärken und sicherzustellen, dass die Steuerpflichtigen einen gerechten Anteil zu den nationalen Einnahmen beitragen. Eine reduzierte Steuer von 8 Prozent wird nur unter bestimmten Bedingungen gewährt: wenn ein uruguayischer Vermittler die ausländischen Wertpapiere verwaltet und verwahrt, und der Steuerzahler diese Option wählt.
Die Änderung könnte Auswirkungen auf die finanzielle Planung von Expatriates und Investoren haben, die in Uruguay ansässig sind. Experten raten den betroffenen Steuerzahlern, sich über die neuen Regelungen im Klaren zu sein und gegebenenfalls ihre Finanzstrategien anzupassen. Diese Neuregelung markiert einen bedeutenden Wandel in der Steuerpolitik Uruguays, der möglicherweise die Attraktivität des Landes für internationale Investoren beeinflussen könnte.
Quellen: Rio Times Online