Frankfurt startet ins neue Schuljahr mit einem spürbaren Anstieg der Schülerzahlen. Wie aus Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervorgeht, besuchen allein die Gymnasien der Stadt nun etwa 1700 Kinder mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs betrifft alle Schulformen und stellt das Bildungssystem vor organisatorische und personelle Herausforderungen.
Trotz einer Erhöhung der Lehrkräfteanzahl bleibt der Druck hoch, besonders im Bereich der Ganztagsbetreuung. Hier verzeichnet die Stadt jedoch Fortschritte: Die Zahl der Intensivklassen – oft notwendig bei neu zugewanderten Schülern mit sprachlichem Förderbedarf – sinkt. Das zeigt, dass Integrationsmaßnahmen greifen, doch Experten mahnen, dass die Kapazitäten weiter ausgebaut werden müssten.
Die Stadtverwaltung lobt die Verbesserungen bei der Ganztagsbetreuung, räumt aber ein, dass noch viel Arbeit vor ihr liegt. Neben fehlenden Klassenräumen und Lehrkräften wird auch die psychosoziale Unterstützung für Schüler in sozial benachteiligten Vierteln als dringend erforderlich angesehen. Der starke Zuzug in die Finanzmetropole macht eine nachhaltige Bildungspolitik zur zentralen Aufgabe für Hessen – besonders in urbanen Zentren wie Frankfurt.
Quellen: FAZ Online