In einem Vortrag bei der Festa Literária Internacional do Pelourinho (Flipelô) äußerte sich der brasilianische Schriftsteller Itamar Vieira Junior zu der Lesekultur in Brasilien. Er widersprach der gängigen Meinung, dass Brasilianer nicht gern lesen. Vielmehr sei es der Zugang zu Büchern, der vielen Menschen im Land erschwert wird, so Vieira Junior.
Der Autor sprach vor einem vollen Publikum im Largo do Pelourinho und betonte, dass viele Brasilianer ein großes Interesse an Literatur zeigen, jedoch auf Hindernisse stoßen, wenn es darum geht, Bücher zu erwerben oder Bibliotheken zu besuchen. Diese Zugangshürden sind häufig auf wirtschaftliche und infrastrukturelle Probleme zurückzuführen.
Vieira Junior plädiert für eine bessere Unterstützung der Leseförderung und den Ausbau von Bibliotheken, um die kulturelle und intellektuelle Entwicklung der brasilianischen Gesellschaft zu fördern. Seine Aussagen finden in der öffentlichen Diskussion großen Anklang und werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im brasilianischen Bildungssektor.
Quellen: Agência Brasil