Knapp 700 Soldaten der Zentralafrikanischen Streitkräfte (FACA) haben eine intensive militärische Ausbildung abgeschlossen, die unter der Leitung des Ruandischen Verteidigungskorps (RDF) durchgeführt wurde. Das Programm, das kürzlich in der Hauptstadt Bangui oder einer nahegelegenen Militäreinrichtung zu Ende ging, markiert einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen der Zentralafrikanischen Republik und Ruanda im Bereich Sicherheit und Verteidigung.
Laut dem Nachrichtenportal AllAfrica wurden insgesamt 670 FACA-Angehörige ausgebildet, darunter Offiziere, Unteroffiziere und einfache Soldaten. Die Ausbildung umfasste moderne Kampftechniken, taktische Operationen, Disziplin und humanitäres Völkerrecht. Ziel sei es, die operative Effizienz und Glaubwürdigkeit der nationalen Streitkräfte zu stärken, die seit Jahren mit internen Konflikten und Instabilität kämpfen.
Die Zusammenarbeit mit Ruanda hat in den letzten Jahren stark zugenommen, nachdem Präsident Faustin-Archange Touadéra auf ruandische Militärberater und Truppen zurückgriff, um die innere Sicherheit zu stabilisieren. Die Ausbildungsprogramme werden als entscheidender Beitrag zur langfristigen Stabilisierung des Landes angesehen, das weiterhin von bewaffneten Gruppen bedroht wird.
Internationale Beobachter begrüßen die Initiative, betonen jedoch die Notwendigkeit einer transparenten Integration der ausgebildeten Soldaten sowie der Einhaltung menschenrechtlicher Standards. Die Fortsetzung solcher Programme könnte entscheidend dafür sein, ob die FACA tatsächlich zu einer schlagkräftigen und verantwortungsvollen Institution heranreift.
Quellen: AllAfrica – Central Africa