Die Regierung von Suriname unternimmt Schritte, um die illegale Besetzung von Land im inneren Regenwald des Landes zu beenden. Präsidentin Jennifer Geerlings-Simons kündigte am 4. August 2026 an, dass gegen Mennoniten-Siedler und andere ohne Genehmigung ansässige Gruppen vorgegangen werde. Diese Entscheidung folgt auf die Ausgabe von Eviktionsbescheiden, die durch Gerichtsvollzieher zugestellt wurden. Betroffene illegale Bewohner stehen vor der Möglichkeit der Ausweisung.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, frühere Landzuteilungen rückgängig zu machen, die ohne angemessene rechtliche Grundlage erfolgt waren. Dieses Vorgehen ist Teil einer umfassenderen Strategie der Regierung, um die Nutzung und den Schutz des Regenwaldes zu regulieren. Kritiker der Maßnahmen argumentieren, dass die Räumungen bedeutende soziale und wirtschaftliche Auswirkungen auf die betroffenen Gemeinschaften haben könnten. Befürworter hingegen betonen die Wichtigkeit des Schutzes der natürlichen Ressourcen Surinames.
Quellen: Rio Times Online