In Nigeria steigt die Spannung vor der anstehenden Gouverneurswahl in Osun State am kommenden Samstag. Die All Progressives Congress (APC) bereitet sich auf ihre abschließende Wahlkampfveranstaltung in Osogbo, der Hauptstadt des Bundesstaats, vor. Der Gouverneurskandidat Adegboyega Oyebamiji traf dort am Mittwoch ein, um gemeinsam mit Parteimitgliedern die letzte Mobilisierungswelle einzuleiten. Die Veranstaltung am Donnerstag soll Wähler aus allen Regionen des Staates ansprechen und den Schlussspurt der Kampagne markieren.
Gleichzeitig mahnen internationale Beobachter zur Ruhe. Amnesty International hat angekündigt, den Senator Francis Fadahunsi als Fallbeispiel in ihrer Kampagne gegen hetzerische und gewaltfördernde politische Äußerungen zu nutzen. Der Menschenrechtsorganisation zufolge verbreiten einige Akteure vor der Wahl Hassreden, die zu Spannungen und möglicherweise Gewalt führen könnten. Amnesty fordert die Behörden auf, solche Äußerungen konsequent zu verfolgen und friedliche Wahlen sicherzustellen.
Fokus auf friedlichen Wahlverlauf
Die Wahl in Osun gilt als wichtiger Stimmungstest für die politische Lage im Südwesten Nigerias. Bei früheren Wahlen in der Region kam es vereinzelt zu Unruhen und Unregelmäßigkeiten. Die Mobilisierung der Wähler steht daher unter besonderer Beobachtung. Lokale Medien berichten von erhöhtem Sicherheitsaufgebot in Osogbo, während Zivilgesellschaftsgruppen Appelle für einen fairen und gewaltfreien Urnengang lancieren.
Quellen: Premium Times Nigeria, AllAfrica – West Africa