Südafrikanisches Parlament prüft Wirksamkeit der Drogenbekämpfung

Die Central Drug Agency (CDA) steht erneut im Fokus der parlamentarischen Kontrolle. Bei einer gemeinsamen Sitzung der Portfolio Committee Social Development und des Select Committee on Social Services am Mittwoch wurde die bisherige Arbeit der Behörde zur Bekämpfung von Substanzmissbrauch intensiv hinterfragt. Die Abgeordneten äußerten Besorgnis über die anhaltend hohen Raten von Drogenkonsum im Land und forderten von der CDA konkrete Fortschritte und nachvollziehbare Strategien.

Die CDA, die für die Koordination von Präventions-, Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen im Bereich Drogenmissbrauch zuständig ist, muss nun nachweisen, dass ihre Programme wirksam sind. Parlamentarier betonten, dass trotz jahrelanger Bemühungen viele Gemeinden weiterhin unter Drogenproblemen leiden. Insbesondere der Konsum von Crystal Meth und anderen synthetischen Drogen sei in bestimmten Regionen weiterhin alarmierend hoch.

Die Ausschussmitglieder verlangten klare Leistungsindikatoren und regelmäßige Berichterstattung, um die Effizienz der CDA transparent zu machen. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit betont, Präventionskampagnen stärker an lokalen Gegebenheiten auszurichten und Jugendliche gezielt einzubinden. Die CDA versicherte, an neuen Ansätzen zu arbeiten, und kündigte an, bis zum nächsten Berichtszeitraum konkrete Verbesserungen vorlegen zu wollen.

Quellen: AllAfrica – South Africa