Der Vorsitzende der Nationalen Katastrophenmanagementbehörde Somalias (SoDMA), Mahmoud Moallin Abdulle, hat am Donnerstag in Mogadishu mit dem britischen Entwicklungsbeauftragten Chris Pycroft über die humanitäre Lage und die wachsenden klimabedingten Risiken im Land beraten. Das Treffen stand im Zeichen der Zusammenarbeit zur Verbesserung der Vorbereitung auf Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen.
Somalia gehört zu den am stärksten von Klimaveränderungen betroffenen Ländern Afrikas. Wiederkehrende Dürren und extreme Regenfälle haben bereits zahlreiche Menschen zur Flucht gezwungen und die Nahrungsmittelsicherheit stark beeinträchtigt. Die Kooperation mit internationalen Partnern wie dem Vereinigten Königreich zielt darauf ab, Frühwarnsysteme auszubauen und die Kapazitäten lokaler Institutionen zu stärken.
Die britische Delegation bekräftigte ihre Unterstützung für langfristige Resilienzprogramme, die nicht nur kurzfristige Nothilfe, sondern auch strukturelle Maßnahmen zur Risikominderung fördern. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog über Klimaanpassung und Katastrophenmanagement kontinuierlich fortzusetzen.
Quellen: AllAfrica – East Africa