Die somalische Armee hat am Montag einen koordinierten Angriff auf die Schlüsselstadt Baidoa erfolgreich zurückgeschlagen. Gegner waren Truppen, die einem gestürzten regionalen Führer loyal sind, sowie Kämpfer islamistischer Extremisten. Laut Regierungsangaben setzten die Angreifer Fahrzeuge mit Sprengstoff ein, um in die Stadt einzudringen und die Kontrolle über strategische Positionen zu erlangen.
Trotz der intensiven Offensive konnten die nationalen Streitkräfte den Vorstoß stoppen. In einer Erklärung hieß es, dass bei den Abwehrkämpfen fast 30 Angreifer getötet wurden. Die genauen Verluste auf Seiten der somalischen Sicherheitskräfte wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Baidoa gilt als eine der wichtigsten Städte im Südwesten des Landes und spielt eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung der Region.
Der Angriff unterstreicht die anhaltende Unsicherheit im Land, wo islamistische Gruppen wie Al-Shabaab weiterhin Bedrohungen darstellen. Internationale Partner unterstützen Somalia seit Jahren militärisch und beratend im Kampf gegen islamistischen Extremismus. Beobachter warnen jedoch vor einer möglichen Eskalation, falls regionale Machtkämpfe mit religiös motivierten Konflikten verschmelzen.
Quellen: France 24 – Africa