Der FC Bayern bleibt im deutschen Frauenfußball uneinnehmbar. Nach dem klaren 4:1-Sieg beim Saisonauftakt gegen Union Berlin stellen Beobachter erneut die Frage: Gibt es überhaupt einen Verein, der den Münchnerinnen Paroli bieten kann? Die Antwort fällt aktuell negativ aus. Die Mannschaft agierte strukturiert, offensivstark und defensiv stabil – eine nahezu vollständige Leistung auf höchstem Niveau.
Im Vorjahr gewann der FC Bayern die Meisterschaft ungeschlagen – eine historische Bestleistung. Auch in dieser Saison scheint die Dominanz ungebrochen. Während andere Bundesligisten noch am Umbruch oder an der Kaderstabilität arbeiten, profitieren die Bayern von Kontinuität, professioneller Infrastruktur und gezielten Transfers. Dieser Vorsprung macht sich bereits in den ersten Spieltagen bemerkbar.
„Wir wissen, dass wir die Nummer eins sind – aber das reicht nicht. Wir wollen jeden Tag besser werden“, betonte Trainer Thomas Linke. Dennoch wird zunehmend diskutiert, ob die Liga insgesamt stärker werden muss, um Spannung zu erhalten. Bisher wirkt der Titelkampf wie eine Einbahnstraße – mit Ziel München. Solange keine andere Mannschaft bereit ist, ähnlich viel in den Profifußball der Frauen zu investieren, bleibt Bayern in einer Sonderrolle – fernab der Konkurrenz, aber ganz vorn.
Quellen: Der Tagesspiegel, FAZ Online