Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Dienstag bekanntgegeben, dass der Ebola-Ausbruch in Uganda offiziell für beendet erklärt wird. Dies folgt auf eine 42-tägige Periode ohne neue Nachweise einer Übertragung des Virus – die doppelte Inkubationszeit von Ebola und ein international anerkannter Maßstab für die Beendigung eines Ausbruchs.
Der letzte bestätigte Fall in Uganda wurde Anfang Juli 2026 registriert. Seitdem haben Gesundheitsbehörden intensiv Kontaktverfolgung betrieben, Quarantänemaßnahmen durchgesetzt und Aufklärungskampagnen in betroffenen Regionen durchgeführt. Die Behörden in Uganda sowie internationale Partner wie Ärzte ohne Grenzen und die WHO arbeiteten eng zusammen, um die Ausbreitung zu stoppen, bevor sie sich landesweit ausweiten konnte.
Trotz dieser positiven Entwicklung warnt die WHO vor anhaltenden Risiken in der Region. In der benachbarten Demokratischen Republik Kongo steigen die Ebola-Fallzahlen weiter an, was grenzüberschreitende Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit bedeutet. Experten mahnen daher zur Wachsamkeit und zur Stärkung der Gesundheitssysteme entlang der Grenzregionen.
Regionale Zusammenarbeit bleibt entscheidend
Die erfolgreiche Eindämmung in Uganda unterstreicht die Bedeutung gut organisierter Reaktionssysteme und schneller Diagnosen. Dennoch bleibt die Gefahr von Rückfällen bestehen, solange das Virus in Nachbarländern aktiv zirkuliert. Die WHO empfiehlt fortlaufende Surveillance, Impfprogramme für Risikogruppen und den Erhalt mobiler medizinischer Teams.
Quellen: Al Jazeera English