Tinubu ordnet Ausbau auf 1.000 CNG-Tankstellen an – Ziel sind niedrigere Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr

Präsident Bola Tinubu hat den Ausbau der Erdgas-Tankstellen in Nigeria beschleunigt, um die Kosten für den öffentlichen Personennahverkehr zu senken. Wie aus offiziellen Mitteilungen hervorgeht, wurden 500 neue CNG-Tankstellen (Compressed Natural Gas) in Auftrag gegeben. Damit steigt die geplante Gesamtanzahl bundesstaatlicher CNG-Stationen auf 1.000 – ein zentraler Baustein seiner Energie- und Verkehrspolitik.

Das Programm zielt darauf ab, den Übergang von Benzin- zu Erdgasfahrzeugen im öffentlichen Verkehr zu fördern. Erdgas gilt als kostengünstiger und umweltfreundlicher Kraftstoff, dessen Verfügbarkeit in Nigeria aufgrund großer Vorkommen besonders hoch ist. Durch die Reduzierung der Betriebskosten für Busunternehmen sollen letztendlich auch die Ticketpreise für Fahrgäste sinken.

Regierungsvertreter betonten, dass der Ausbau nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringe, sondern auch zur Verringerung von Luftverschmutzung und Abhängigkeit von importiertem Benzin beitrage. Die neuen Stationen sollen strategisch in städtischen Zentren sowie entlang wichtiger Fernverkehrsachsen errichtet werden, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Experten sehen darin einen langfristigen Schritt zur Modernisierung der maroden Verkehrsinfrastruktur des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes.

Quellen: Premium Times Nigeria