Der ehemalige ecuadorianische Präsident Lenín Moreno wurde vom Nationalen Gericht des Landes wegen Bestechung verurteilt. Die Entscheidung, die am 28. August 2026 gefällt wurde, sieht eine Haftstrafe von fünf Jahren vor. Der Fall dreht sich um Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Sinohydro-Projekt, einem großen Infrastrukturvorhaben in Ecuador.
Die Verurteilung von Moreno stellt einen bedeutenden Schritt im Kampf gegen Korruption in Ecuador dar. Während seiner Amtszeit von 2017 bis 2021 wurde Moreno wiederholt mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert, die seinen politischen Ruf belasteten. Die Ermittlungen führten schließlich zur Anklage und dem aktuellen Urteil.
Das Sinohydro-Projekt, das von dem gleichnamigen chinesischen Unternehmen durchgeführt wurde, hatte in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt, da es von Korruptionsskandalen überschattet wurde. Die Verurteilung von Moreno wird als Signal gewertet, dass Ecuador entschlossen ist, Korruption in öffentlichen Ämtern zu bekämpfen und die Rechtsstaatlichkeit zu stärken.
Quellen: Rio Times Online