In einem schockierenden Vorfall im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) wurde ein Millionencollier geraubt. Zwei Männer gelangten während des regulären Besuchsbetriebs in die Ausstellung und setzten auf maximale Überrumpelung, um ihre Tat durchzuführen. Zeugen berichteten von einem chaotischen Szenario, als die Täter mit 41 Schlägen auf das Sicherheitsglas des Vitrinen schafften, um das kostbare Schmuckstück zu entwenden.
Der Raub ereignete sich am Dienstagvormittag, als das Museum von zahlreichen Besuchern frequentiert war. Die Täter nutzten die Ablenkung durch die anderen Gäste und verwandelten einen kulturellen Besuch in einen kriminellen Akt. Sicherheitskräfte und die Polizei sind nun auf der Suche nach den Männern, die mit einem Fluchtfahrzeug entkamen. Der Wert des gestohlenen Colliers wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Die Direktion des MAK hat ihre Sicherheitsmaßnahmen bereits überprüft und kündigte an, die Videoüberwachungsaufzeichnungen auszuwerten, um Hinweise auf die Täter zu finden. Dieser Vorfall wirft auch Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen in Museen auf, insbesondere in Zeiten, in denen Kunstwerke und historische Artefakte immer stärker im Fokus von Kriminellen stehen.
Quellen: FAZ Online