In Simbabwe hat sich am frühen Morgen des 29. August 2026 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem mindestens 27 Menschen getötet wurden. Der Unfall geschah, als ein Lastkraftwagen ein anderes Fahrzeug überholen wollte und dabei frontal mit einem Minibus kollidierte. Der Kleinbus war mit kirchlichen Gemeindemitgliedern besetzt, die sich auf dem Weg zu einer religiösen Veranstaltung befanden.
Wie die zimbabwische Polizei mitteilte, verlor der Lkw-Fahrer beim Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß direkt in die Fahrerseite des Minibusses. Durch den Aufprall wurde der Bus von der Straße geschleudert und überschlug sich mehrfach. Rettungskräfte trafen schnell am Unglücksort ein, konnten jedoch nur noch zahlreiche Todesopfer bergen. Weitere Insassen wurden schwer verletzt in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Die genaue Identität der Opfer steht noch nicht vollständig fest, doch vor Ort berichten Augenzeugen von großer Trauer unter Angehörigen und Gemeindemitgliedern. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang eingeleitet, insbesondere zur Frage, ob überhöhte Geschwindigkeit oder technische Mängel eine Rolle spielten. In Simbabwe kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen, oft bedingt durch schlechten Straßenzustand, mangelnde Fahrzeugwartung und riskantes Überholverhalten.
Quellen: Al Jazeera English