Fähre vor Nordzypern gekentert – acht Tote und zahlreiche Vermisste

Vor der Küste von Nordzypern kam es am Sonntag zu einem tragischen Unglück, als eine Fähre mit 267 Passagieren und Crewmitgliedern kenterte. Die Fähre war gerade aus dem Hafen von Kyrenia ausgelaufen, einem beliebten Ziel für Touristen, als sie innerhalb weniger Minuten umschlug.

Bislang wurden acht Tote geborgen, während 18 Personen weiterhin als vermisst gelten. Die Behörden haben sofort eine umfassende Rettungsoperation eingeleitet, um die vermissten Passagiere zu finden und weitere Opfer zu bergen. Nordzyperns Ministerpräsident hat versichert, dass jede „geringste Fahrlässigkeit“ im Zusammenhang mit dem Unglück aufgeklärt werden soll.

Der Kapitän der Fähre sowie sieben Crewmitglieder wurden bereits in Gewahrsam genommen. Es wird vermutet, dass Fahrlässigkeit eine Rolle beim Kentern des Schiffes gespielt haben könnte. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit noch unklar und werden von den Behörden untersucht.

Das Unglück hat nicht nur Trauer, sondern auch Schock in der Region ausgelöst, da die Fähre als sicher galt und regelmäßig zwischen Kyrenia und Tasucu verkehrte. Die internationale Gemeinschaft und Touristen zeigen sich besorgt über die Sicherheitsstandards im Fährverkehr vor Nordzypern.

Quellen: BBC News, Spiegel Online, The Independent