Neuseeländische Regierung steht in der Kritik wegen fehlender Unterstützung für palästinensische Anliegen

Die neuseeländische Regierung sieht sich harscher Kritik von der PSNA (Palestinian Solidarity Network Aotearoa) gegenüber, nachdem sie sich nicht einer internationalen Erklärung angeschlossen hat, die eine 22-köpfige Gruppe von Ländern, darunter Australien und Kanada, zur Verurteilung der E1-Siedlungen im Westjordanland unterzeichnet hat.

Die PSNA bezeichnete die Entscheidung als „moralisches Versagen“ und forderte die neuseeländischen Politiker auf, sich klarer für die Menschenrechte und gegen die Expansion israelischer Siedlungen auszusprechen. Die E1-Siedlungen sind umstritten und wurden international als Hindernis für den Frieden im Nahen Osten kritisiert.

Die neuseeländische Außenpolitik wird zunehmend unter die Lupe genommen, da die Bürger und Aktivisten mehr Engagement für globale Menschenrechtsfragen erwarten. Die Diskussion über Neuseelands Rolle in internationalen Konflikten und die Unterstützung für die Palästinenser könnte auch die bevorstehenden Wahlen beeinflussen.

Quellen: Asia Pacific Report, Stuff NZ