Somalia und Türkei feiern gemeinsam den Siegestag in Mogadishu

Am Sonntag fand in Mogadishu eine offizielle Zeremonie zum 104. Jahrestag des türkischen Siegestags statt, der an den militärischen Erfolg vom 30. August 1922 erinnert – einen entscheidenden Moment im Unabhängigkeitskampf der Türkei. Die Feierlichkeiten wurden von der türkischen Botschaft in Somalia organisiert und fanden breite politische Resonanz.

Somalias Minister für Inneres, föderale Angelegenheiten und Versöhnung, Ali Yusuf Ali (Xoosh), nahm an der Veranstaltung teil und betonte dabei die historisch gewachsene Verbundenheit zwischen Somalia und der Türkei. Seit Jahren engagiert sich Ankara intensiv in Somalia – sowohl humanitär als auch infrastrukturell und sicherheitspolitisch. Türkische Investitionen haben Schulen, Krankenhäuser und Straßen in Mogadishu sowie anderen Regionen erbaut oder saniert.

Die gemeinsame Feier unterstreicht die strategische Partnerschaft beider Länder, die sich in den letzten Jahren deutlich vertieft hat. Die Türkei unterhält neben diplomatischen Beziehungen auch eine militärische Ausbildungsmission in Somalia und unterstützt die somalischen Sicherheitskräfte bei der Stabilisierung des Landes. Die Gedenkveranstaltung diente auch als Plattform, um die kulturellen und politischen Bande weiter zu festigen.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa