Zwei neue Staudämme sollen Wasserspeicher in Ruanda vergrößern

Ruanda wird den Bau zweier großer Staudämme vorantreiben, die die künstliche Wasserspeicherkapazität des Landes voraussichtlich um das Zehnfache erhöhen sollen. Wie das Ministerium für Wasser und Umwelt bekanntgab, sollen die Projekte helfen, die wiederkehrenden Wasserknappheiten während der Trockenzeiten zu überwinden und die Wasserversorgung für Haushalte, Landwirtschaft und Industrie zu stabilisieren.

Die Dämme werden in strategisch wichtigen Regionen errichtet, um die Wasserverfügbarkeit in wasserarmen Gebieten zu verbessern und gleichzeitig die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen zu ermöglichen. Experten sehen in den Projekten einen Meilenstein für die nationale Klimaanpassungsstrategie, insbesondere angesichts zunehmender Wetterextreme.

Die Regierung betont, dass die Planung umweltverträglich erfolgt und lokale Gemeinden in den Prozess eingebunden werden. Neben der Wasserspeicherung sollen die Dämme auch Möglichkeiten für Kleinhydroenergie schaffen. Finanzielle und technische Unterstützung wird von internationalen Partnern erwartet, während die Umsetzung durch staatliche Bau- und Wasserverbände koordiniert wird.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa