Tansania und Malawi haben bei einem Treffen in Daressalam beschlossen, ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen. Beide Länder einigten sich darauf, den Handel und die Investitionen durch eine engere Kooperation zwischen ihren Privatsektoren zu fördern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Wertschöpfung lokaler Rohstoffe. Beide Nationen verfügen über reiche natürliche Ressourcen, deren Veredelung innerhalb der Region bisher begrenzt ist. Durch gemeinsame Initiativen soll die industrielle Kapazität gestärkt und die Abhängigkeit von Exporten roher Materialien verringert werden.
Weiterhin soll die Nutzung der regionalen Märkte verbessert werden – insbesondere im Rahmen der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) und der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA). Beide Seiten betonten die Notwendigkeit, Handelshemmnisse abzubauen und die Infrastruktur entlang der Handelsrouten zu modernisieren.
Die Vereinbarung unterstreicht den wachsenden Trend zur Süd-Süd-Zusammenarbeit in Afrika. Mit einer intensivierten wirtschaftlichen Verflechtung erhoffen sich beide Länder mehr Wachstum, Arbeitsplätze und Resilienz gegenüber globalen Marktschwankungen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Tanzania, AllAfrica – Business