Saudi-Arabien hat im August 2026 seine Rohölproduktion auf 6,24 Millionen Barrel pro Tag reduziert, was den niedrigsten Stand seit 1990 darstellt. Laut Berichten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) fiel die Produktion um etwa 1,9 Millionen Barrel pro Tag im Vergleich zu 8,1 Millionen Barrel pro Tag im Juli. Der Rückgang ist in direktem Zusammenhang mit den anhaltenden Auswirkungen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zu sehen, der die Energieströme im gesamten Nahen Osten stört.
Die Situation wird durch die Kontrolle der Houthis über strategische Gebiete, wie die Insel im Bab al-Mandab-Straße, verschärft, die für Saudi-Arabien von entscheidender Bedeutung für seine Ölexporte ist. Diese Entwicklungen haben auch zu einem Anstieg der Spannungen in der Region beigetragen, da der Iran und seine Verbündeten in Yemen ihren Einfluss ausweiten.
Die saudische Regierung reagiert auf die veränderte Lage, während sie gleichzeitig versucht, die Stabilität der Ölproduktion aufrechtzuerhalten. Ein weiterer Rückgang der Produktion könnte erhebliche Auswirkungen auf die globalen Ölpreise haben und die wirtschaftliche Stabilität des Königreichs gefährden.
Quellen: Middle East Monitor, The Guardian