In Belgien hat die Außenministerin, die üblicherweise für ihren diplomatischen Ton bekannt ist, die Regierungskoalition scharf kritisiert. Sie beschuldigte die Koalition, die Genehmigung für die Einreise von 13 Studenten aus dem Gazastreifen aus politischen Gründen zu blockieren. ‚Angesichts dieser Situation, in der Menschenleid als Spielball für politische Machtspiele missbraucht wird, habe ich entschieden, meinen Vorschlag zurückzuziehen. Würde ich damit nicht einverstanden sein, würde ich die Menschenwürde verkaufen‘, erklärte sie.
Die Kontroversen um die humanitäre Lage in Gaza und die Rolle der europäischen Länder bei der Unterstützung von Studenten, die unter schwierigen Bedingungen leben, sind nicht neu. Die belgische Ministerin betonte, dass es nicht akzeptabel sei, das Schicksal von Menschen für politische Ziele zu nutzen.
Diese Vorwürfe haben nicht nur in Belgien, sondern auch international Aufmerksamkeit erregt. Menschenrechtsorganisationen und andere Regierungen fordern eine Überprüfung der Entscheidung und eine humanitäre Lösung für die betroffenen Studenten, die in Belgien studieren möchten.
Quellen: EUobserver