Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagvormittag in Siegmundsburg im thüringischen Landkreis Hildburghausen ereignet. Eine 33-jährige Autofahrerin prallte nacheinander gegen zwei Mauern, während ihr dreijähriger Sohn unangeschnallt auf dem Beifahrersitz saß. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau derart stark alkoholisiert, dass ein ordnungsgemäßer Atemalkoholtest nicht mehr möglich war.
Die Einsatzkräfte trafen die Frau in einem deutlichen Zustand der Trunkenheit an. Aufgrund ihres kritischen Zustands musste der Test abgebrochen werden. Zudem wurde eine Blutprobe angeordnet, um den genauen Blutalkoholwert festzustellen. Der Junge blieb glücklicherweise körperlich unverletzt, wurde aber vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Das Jugendamt wurde bereits informiert, da das Wohl des Kindes erheblich gefährdet war.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung und möglicher Kindeswohlgefährdung. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Prävention alkoholbedingter Risikosituationen im Straßenverkehr auf, besonders wenn Kinder betroffen sind.
Quellen: Der Tagesspiegel