In Hessen reißt die Serie von Gewalttaten gegen lokale Gastronomiebetriebe vorerst nicht ab: Am frühen Abend des 13. September 2026 explodierten Sprengsätze vor einer Bar in der Offenbacher Innenstadt sowie kurz darauf vor einem Kiosk im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Beide Explosionen ereigneten sich innerhalb weniger Minuten und sorgten für massive Schäden an den Gebäuden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, da Sicherheitskräfte vor Ort schnell reagierten und die Umgebung evakuierten.
Die Polizei nahm im Anschluss an intensive Fahndungsmaßnahmen einen mutmaßlichen Täter in der Frankfurter Innenstadt fest. Über die Identität des Verdächtigen und mögliche Motive schweigt die Staatsanwaltschaft bisher. Ermittler prüfen derzeit, ob die Anschläge Teil einer größeren kriminellen Handlung sind oder ob sie ideologisch motiviert sein könnten. Da beide Orte keine offensichtlichen Verbindungen zueinander aufweisen, bleibt ein mögliches Tatmotiv vorerst unklar.
Die Bürgermeister beider Städte verurteilten die Anschläge scharf. „Solche Akte der Zerstörung haben in unserer Stadt keinen Platz“, erklärte der Offenbacher Oberbürgermeister. Auch in Frankfurt betonte die Polizeiführung, dass jede Form von Gewalt gegen zivile Einrichtungen konsequent verfolgt werde. Die Ermittlungen laufen weiter unter Hochdruck.
Quellen: FAZ Online